Wissensinput

Gesund vegan – geht das?

Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens ausgewogen mischköstlich ernährt und alle Lebensmittelgruppen, sowohl pflanzliche wie auch tierische, in meine Ernährung mit einbezogen. Extremen Ernährungsformen, bei denen sehr viele Nahrungsmittel ausgeschlossen werden stand ich, aus gesundheitlichen Gründen, immer kritisch gegenüber. Das durch die Produktion tierischer Lebensmittel verursachte Tierleid war mir auch schon in Kindertagen bewusst und missfiel mir sehr. Als 2018 das Buch „Vegan-Klischee ade“ von Niko Rittenau erschienen ist, hatte ich endlich einen wissenschaftlich fundierten Anhaltspunkt, wie man es schaffen kann, sich Tierleid-frei nährstoffbedarfsdeckend zu ernähren. Mit diesem Buch ist auch die Idee gewachsen, mich in dem Bereich der (veganen) Ernährung weiterzubilden und beruflich eine neue Richtung einzuschlagen. Zum Zeitpunkt meines Abschlusses zum/zur „Veganen Ernährungsberater/-in“ bei ecodemy und somit auf dem aktuellen Stand der Ernährungswissenschaften, erschien mir die Umstellung von einer Mischkost hin zu einer pflanzenbasierten, tierfreien Kost als unkompliziert und für jeden zu jedem Zeitpunkt umsetzbar. Dies änderte sich seit Anfang dieses Jahres, in dem immer mehr Studien aufzeigen, dass Nährstoffengpässe über die bekannten kritischen Nährstoffe in der veganen Ernährung hinaus bestand haben können. Hierzu zählen vor allem Nährstoffe, die zum größten Teil im Fleisch vorkommen und bisher von der veganen Bewegung nicht mit einbezogen wurden. Als Tierliebhaberin und empathischer Persönlichkeit gehen mir bekannt gewordene Skandale der Tierlebensmittelindustrie nach wie vor sehr nahe. Trotzdem sehe ich mich als Ernährungsberaterin in der Pflicht an erster Stelle für die Gesundheit meiner Klienten Sorge zu tragen. Eine gesunde vegane Ernährung ist nach wie vor möglich. Jedoch würde ich die Umstellung dahingehend nicht mehr als einfach und für jede Person umsetzbar bezeichnen, sondern als eine Entscheidung, die möglicherweise ein paar mehr Hürden mit sich bringt, wie es vor ein paar Jahren der Fall gewesen wäre. Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, wie eine gesunde und individuell bedarfsdeckende Ernährung für Sie aussehen kann, kontaktieren Sie mich gerne über das Kontaktformular https://happy-eat.de/kontakt/. Ich würde mich freuen, Sie in einem kostenlosen Erstgespräch kennen lernen zu dürfen.

Intuitives Essen

Bei der intuitiven Ernährung geht es um das Neuerlernen der eigenen Körpersignale, wie Hunger und Sättigung, sowie der Identifizierung von emotionalem Essen. Auf Grundlage der bewussten Wahrnehmung ist im Prinzip jedes Lebensmittel erlaubt (auch Schokolade). Die Methode der intuitiven Ernährung geht davon aus, dass der Körper einem ganz genau mitteilen wird, was er gerade braucht und wir darauf vertrauen können. Voraussetzung hierfür ist zunächst die achtsame Wiederherstellung des Bezugs zum eigenen Körper.

Für das Umsetzen der intuitiven Ernährung braucht es Geduld, Zeit und die Bereitschaft sich mit sich und seinem Körper auseinandersetzen zu wollen. Diese Methode ist vor allem für diejenigen geeignet, die weg von einem starren Ernährungsplan, hin zu einem genussvollem Essen nach dem eigenen Bauchgefühl, wollen.

Es gibt verschiedene Prinzipien, wie eine intuitive Ernährung wieder erlernt werden kann. Welche das sind, erfahren Sie in meiner ganzheitlichen auf Sie individuell abgestimmten Ernährungsberatung. Kontaktieren Sie mich dafür gerne über das Kontaktformular https://happy-eat.de/kontakt/. Ich würde mich freuen, Sie in einem kostenlosen Erstgespräch kennen lernen zu dürfen.

Wie komme ich morgens besser in die Gänge?

Ausgehend vom Huberman Podcast „Maximizing productivity, physical and mental health with daily tools“ sind hier die wichtigsten Tipps für mehr Energie am Morgen zusammengefasst.

Andrew Huberman legt als Neurowissenschaftler die aktuelle Studienlage unseres Hormonsystems zugrunde und betont die Bedeutung der Melatoninproduktion, der weitreichende Auswirkungen auf unseren Organsimus zugeschrieben wird.

Anmerkung: Im Beitrag werden die Inhalte aus dem Podcast nur stark verkürzt dargestellt. Es wird nicht auf unterschiedliche Alltagssituationen eingegangen, die einer individuellen Betrachtung bedürfen. Wer mehr wissenschaftlichen Hintergrund möchte, kann sich den im folgenden genannten Podcast anhören.